Von Freien Bauern Und Unfreiem Hofgesinde. Die Grundherrschaft Der Abtei St. Gallen Im Fruhen Mittelalter Christian Krepold

ISBN: 9783638363174

Published: January 1st 2005

ebook

27 pages


Description

Von Freien Bauern Und Unfreiem Hofgesinde. Die Grundherrschaft Der Abtei St. Gallen Im Fruhen Mittelalter  by  Christian Krepold

Von Freien Bauern Und Unfreiem Hofgesinde. Die Grundherrschaft Der Abtei St. Gallen Im Fruhen Mittelalter by Christian Krepold
January 1st 2005 | ebook | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, RTF | 27 pages | ISBN: 9783638363174 | 5.18 Mb

Wenn Otto von Freising in seiner Chronik davon schreibt, dass sich das Kloster des hl. Gallus durch multis honoribus ac diviciis auszeichnet, dann hat er im 12. Jahrhundert die wirtschaftliche Blute einer Abtei vor Augen, die ihren Besitz undMoreWenn Otto von Freising in seiner Chronik davon schreibt, dass sich das Kloster des hl. Gallus durch multis honoribus ac diviciis auszeichnet, dann hat er im 12. Jahrhundert die wirtschaftliche Blute einer Abtei vor Augen, die ihren Besitz und Einfluss dem Interesse und [...] Wohlwollen der alemannischen Bevolkerung verdankte, die sie in gleichmassiger Fortdauer vom 8.

bis ins 10. Jahrhundert mit Schenkungen bedachte. Auch wenn fur diese Zeit kein Urbar existiert, wenn die Monche von St. Gallen uberhaupt eines angelegt hatten, so sind dennoch fur den Zeitraum bis 920 uber 800 Urkunden - zumeist Traditionsurkunden - erhalten, welche ein ausserst reichhaltiges, reprasentatives Material zur Dokumentation der Gutererwerbungen im Fruhmittelalter darstellen.

Schon der Blick auf die Traditionsformel in einer der altesten Urkunden, die Wartmann auf ca. 700 datiert, zeigt, dass St. Gallen nicht nur Grund und Boden, sondern auch Horige (mancipia) ubertragen wurden, die auf Grund und Boden sitzen und diesen Boden bebauen, was den Kern der Definition von Grundherrschaft im Sinne Otto Brunners bildet. Der Terminus Grundherrschaft selbst als wissenschaftlicher Ordnungsbegriff fur - wie es Kuchenbuch bezeichnet - die landlichen Herrschafts- und Appropriationsverhaltnisse ist allerdings nicht den Quellen entnommen, sondern eine zeitgebundene Begriffsschopfung des 19.

Jahrhunderts, die schon bald eine Forschungskontroverse ausloste So sah sowohl Alfons Dopsch bereits unzureichend berucksichtigt, dass nicht der Grundbesitz allein die Herrschaftsrechte verlieh, sondern erst die adlige Standesqualitat den Grundbesitzer zum Grundherrn werden liess, als auch Walter Schlesinger zweifelte daran, Herrschaftsrechte aus der Verfugungsgewalt uber Grund und Boden abzuleiten. Pladierten in der jungeren Forschung Klaus Schreiner und Werner Rosener zwar fur eine Beibehaltung des Fachterminus Grundherrschaft, um ein vielschichtiges Sozialgebilde zu beschreiben, das wirtschaftliche, soziale und rechtliche Momente miteinander vernupft, so schlug Peter Blickle jungst wiederum vor, den historischen Ordnungsbegriff ganz durch den Quellenbegriff Eigenschaft zu ersetzen



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